STUTTGARTER ANZEIGER

Freitag, 17. März 2000

 
Am Donnerstag, dem 16. März 2000, morgens um 07.45 Uhr, wurde im Hauptbahnhof Stuttgart in einem Gang zwischen den Schließfächern der 40jährige Computerfachmann Frank Brinkholz erstochen aufgefunden. Er hinterlässt Frau und zwei Kinder.
Die Polizei schließt Selbstmord aus.
Die Leitung der Mordkommission soll der in vielen vergleichbaren Fällen erfahrene Kommissar Bärle übernehmen. Einer Interview-Äußerung des bisherigen Vertreters Bärles ist zu entnehmen, dass auch politische Motive für den Mord nicht auszuschließen sind.

Als am Donnerstagmorgen 2 BGS-Beamte im Gang zwischen Schließfächern 
im Stuttgarter Bahnhofsgebäude einen reglosen Mann fanden, ahnten sie zunächst 
nicht, dass dieser Mann nicht nur ohnmächtig da lag. Nachdem ein Arzt den Mann umgedreht hatte, zeigte sich eine Stichwunde im Rücken. Der Mann atmete 
nicht mehr, sein Puls war nicht mehr zu fühlen. Er war tot.
Der Arzt, der sich mühsam durch die Schaulustigen drängen musste, untersuchte 
die Leiche und stellte fest, dass der Körper schon ausgekühlt war. Der Tod 
musste schon länger zurückliegen - mindestens 12 Stunden. Der Arzt sagte, 
er müsse die Autopsie abwarten, um etwas Genaueres sagen zu können.
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