Zurück zum „Sandmann"-Text

Zurück zum „Okkultismus"-Text

Aufgabenstellung:

Klara (1817/1997, mutatis mutandis) bekommt von ihrer Freundin Vera einen Brief, und zwar zu dem Zeitpunkt, als sie ein Gespräch mit Nathanael "verdrüsslich abgebrochen" hat, in dem dieser ihr gemeinsames "Liebesglück" durch den "widerwärtigen Dämon" Coppelius/Coppola bedroht sah. In ihrem Brief bezieht sich die Freundin Vera auf einen Aufsatz über "Okkultismus heute", den sie soeben gelesen hat. Vor allem ein Gedankengang hat ihr eingeleuchtet und sie meint, er treffe auf Nathanael zu (Klara hat sie genau informiert); Vera zitiert aus dem Aufsatz: Wenn jemand wie Nathanael ein Anhänger „mystischer Lehren" sei, weise das darauf hin,

„daß in unserer Gesellschaft, in den Arbeitsprozessen, in der Bürokratie und Verwaltung, vielfach auch im täglichen Leben, der Geist ausgetrieben ist, daß die Wünsche und Ängste in ihnen nicht vorkommen oder vorkommen dürfen, daß sie zumindest als subjektive zurückgedrängt sind. Der verdrängte Geist, die Wünsche und Ängste kehren als nach außen verlegte Geister wieder und, wenn diese nicht als unsere eigenen erkannt und angenommen werden, feiern sie ein von uns abgelöstes und verselbständigtes Dasein, mit dem man spielerisch umgehen kann, das einen aber auch beherrschen kann."

Wie versteht Vera das Verhalten Nathanaels, auf welchen Rat an Klara laufen ihre Überlegungen im Anschluss an den Gedankengang aus dem „Okkultismus"-Aufsatz hinaus?

Schreiben Sie den Brief.

Zum Antwortbrief Claras an Vera

Zurück zum „Okkultismus"-Text

Zurück zum „Sandmann"-Text