ERLÄUTERUNGEN
Fantasiestücke in Callots Manier: soviel wie "Phantasiebilder in der Art des französischen Zeichners und Radierers Jaques Callot (1592 - 1635)". In den Jahren 1814 und 1815 erschienen von E.T.A. Hoffmann vier Bände der "Fantasiestücke" (im Band 3 z.B. "Der goldne Topf"). Entsprechend sind nun die "Nachtstücke", deren erstes "Der Sandmann" ist, "Nachtbilder", "Nachtgemälde". Vgl. die Bezeichnung "Nocturnes" für romantische Musikstücke.
Der Sandmann: Erstdruck des "Nachtstücks" 1817. Hoffmanns fast vollständig erhaltene erste Niederschrift des "Sandmann" trägt das Datum vom "16. November 1815 Nachts 1Uhr".
Nathanael/Lothar: Der aus dem Hebräischen stammende Name "Nathanael" entspricht dem aus dem Griechischen stammenden "Theodor" (vgl. E.T.A. = "Ernst Theodor Amadeus" Hoffmann) und bedeutet soviel wie "Gottesgeschenk". Ob der germanische Name "Lothar" als "sprechender Name" gelten kann (dann z.B. "berühmt im Heer"), ist fraglich.
für einen aberwitzigen Geisterseher: In E.T.A. Hoffmanns "Nachtstück" "Das Majorat" heißt es von Fr. Schillers Erzählung "Der Geisterseher" (1787), "jeder, der nur irgend dem Romantischen ergeben", habe sie in seiner Tasche getragen (ETAH, FuNSt S. 496).
wie Franz Moor den Daniel:vgl. Fr. Schiller, Die Räuber V,1
schwarze Höhlen: In den Namen Coppelius und Coppola ist sowohl das italienische Wort "coppella" = "Schmelztiegel" als auch das Wort "coppo" = "Augenhöhle" enthalten.

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