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Die vier Grafiken auf den nächsten
HTML-Seiten
- siehe unten rechts neben dem Text "Zu Grafik I..." -
stellen
vier aufeinander aufbauende Schritte einer
Interpretation dar, die versucht, den Reichston-Spruch exemplarisch -
soweit das durch grafische Darstellungen möglich ist - in den
geistes-, kulturgeschichtlichen und politischen Kontext der Stauferzeit
um 1200 einzuordnen. Die Grafiken (s. die 4 Links rechts neben dem
Text) sollten daher in der Reihenfolge I - IV betrachtet und sukzessiv
bedacht werden.
Walther von der
Vogelweide,
"Reichston" im Internet:
Faksimili der 3 Reichston-Strophen
in der Fassung
der Kleinen Heidelberger
Liederhandschrift
der Weingartner Liederhandschrift
der Großen Heidelberger
Liederhandschrift (der sog. Manesse-Handschrift),
+ historischer "background"
+ einige Einzelerläuterungen
+ mhd. Transkriptionen der 3 Handschriften
+ Übersetzung in heutiges Deutsch und
Englisch:
http://www.emory.edu/
GERMAN/Walther/index.html
(gegenwärtig nicht erreichbar)
Sehr schöne Abbildungen einiger
Miniaturen der Manessischen Handschrift:
http://sps.k12.mo.us/khs/
gmcling/medpoet.htm
Der "ûf eime steine" sitzende "Walther":
http://sps.k12.mo.us/khs/gmcling/
medpoet.htm#Walther
Walther von der Vogelweide
Ich
saz ûf eime steine,
und dahte bein mit
beine;
dar ûf satzt ich
den ellenbogen;
ich hete in mîne
hant gesmogen
daz kinne und ein
mîn wange.
dô dâhte ich
mir vil ange,
wie man zer werlte solte
leben:
deheinen rât kond
ich gegeben,
wie man driu dinc
erwurbe,
der deheinez niht
verdurbe.
diu zwei sint êre
und varnde guot,
der ietwederz dem andern
schaden tuot,
daz dritte ist gotes
hulde,
der zweier
übergulde.
die wolte ich gerne in
einen schrîn.
ja leider desn mac niht
gesîn,
daz guot und werltlich
êre
und gotes hulde
mêre
zesamene in ein herze
komen.
stîg unde wege
sint in benomen:
untriuwe ist in der
sâze,
gewalt vert ûf der
strâze;
fride unde reht sint
sêre wunt.
diu driu enhabent
geleites niht, diu zwei enwerden ê gesunt.
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Grafik I
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Zu Grafik IV
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© Dieter Schrey 1997/2006
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