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"Indem ein Gedicht
von nichts anderem zu reden scheint als von
einer Lindenallee
und wasserspendenden Brunnen im Sommerlicht, spricht es von Liebe und
Tod,
Sprache und Gefühl,
Kunst und Natur,
Gesellschaft und ihrem Gegenbild,
Ordnung und Unordnung,
Mensch und Welt
da, wo sich alles mit allem verknüpft,
im sprechenden Menschen."
Darin zeigt es uns
"die Innenseite der Außenseite der Geschichte".
(Gerhard Kaiser, Augenblicke deutscher Lyrik,1987)
"Dass
Medien kulturelle Leistungen der Menschen sind und kulturelle Produkte
speichern, verbreiten, immer wieder aktualisieren - einem
elitären,
antimedialen Kulturbegriff war diese Ansicht lange verstellt. [...] Je
länger die Medien nunmehr existieren und kulturell wirken, umso
nachhaltiger und evidenter werden ihre kulturellen Funktionen, umso
weniger kann man ihnen eigenständige Ästhetik, spezifische
Formen und
spezifische Beiträge für die kulturelle Entwicklung und
Identität
absprechen. Sie verkörpern und vermitteln ein überreiches
Repertoire an
Information und Imagination, von facts und fiction, von Dokumentation
und mimetischer Gestaltung. [...] Medien vermitteln Welten."
(Hans-Dieter Kübler, Mediale Kommunikation, 2000)
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