Es kommt darauf an, in der Literaturwissenschaft und
in einem organisch an sie anschließenden Literaturunterricht den
Umgang mit Literatur auch so zu organisieren, daß dem jeweiligen
Leser - neben der kognitiven Erfassung literarischer Merkmale,
Strukturen und Vorgänge - je eigene Differenzerfahrungen der
literarischen Differenzverhältnisse ermöglicht werden. Und
diese Differenzerfahrungen sollten eben nicht nur Reflexion und Analyse
sein, dürfen sich also nicht gleich wieder auf bloß
theoretische, abstrakte, "mittelbare" Erfahrung reduzieren, sondern
sollten praktische und konkrete und "unmittelbare Erfahrung"
(Negt/Kluge) sein. Sie sollten produktive literarische
Differenzerfahrungen sein, die man im aktiven Umgehen mit Literatur und
beim eigenen Schreiben in literarischen/poetischen Formen, im
produktiven Umgang mit Literatur macht.
(Günter Waldmann, Produktiver Umgang mit
Lyrik. Eine systematische Einführung in die Lyrik, ihre produktive
Erfahrung und ihr Schreiben, 2., korrig. Aufl. Baltmannsweiler 1992)
Vier Kriterien eines handlungs- und
produktionsorientierten Literaturunterrichts
(Lernumgebungen / Selbstständigkeit + Kooperation / Literarische
Kommunikation / Literarische Erfahrungen)
(33 ppt/pdf-Seiten)
Handlungs- und produktionsorientierter
Literaturunterricht - Ziele und Beispiele aus S I und S II
(36 ppt/pdf-Seiten)
Produktionsorientierte
Verfahren S II - Texte und Aufgabenstellungen
(4
doc/pdf-Seiten)
Liste der wichtigsten Verfahren des
produktionsorientierten Umgangs mit Literatur
(nach Haas/Menzel/Spinner)
Dokument: Schüler M.K. 10 Wochen vor
seiner
Abitur-Klausur im Fach Deutsch
(17 Zeilen aus einem Aufsatz)
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©
Dieter Schrey 2006