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1. Abbildende
Zeichen als "schwache" Zeichen
Der
Deutschlehrer hat es im Allgemeinen mit Texten zu tun, die sich aus
sprachlichen Zeichen aufbauen. Die Wörter als "symbolische"
Zeichen haben weitgehend festgelegte, "konventionelle" Bedeutungen und
werden nach festen Regeln zu Sätzen/Äußerungen
verbunden, diese wiederum nach ebenfalls festen Regeln zu Texten.
Beides, die semantische Bestimmtheit und die syntaktische
Regelhaftigkeit, fehlt den "Texten", die mit sog. "ikonischen",
abbildenden Zeichen arbeiten: Bildern, Skizzen, Fotos, Filmbildern.
Statt klar konturierter, unterscheidender Einheiten, die wie in der
Sprache "syntaktisch" zu komplexen Gebilden zusammengefügt werden
können, bieten Bilder und Filmbilder als "Texte" jeweils ein
"Kontinuum ohne Auflösung der Kontinuität".
Was sind die den Wörtern der Sprache entsprechenden Zeichen der
Filmsprache? Ist z.B. die Einstellung, zu der dieses Bild aus der
ersten Szene von Chaplins Film "Work" gehört, ein solches
Filmzeichen? Oder ist das Einzelbild, das als solches nur auf dem
Zelluloidstreifen, aber nicht im vorgeführten Film existiert, das
filmsprachliche Zeichen? Oder sind es die abgebildeten Personen und
Gegenstände?
Falls die Gestalt des Herrn auf dem Bild ein ikonisches Zeichen ist:
Welcher Augenblick seiner Bewegung im Raum ist "gemeint?" Ist sein Bart
oder seine Gestik besonders "gemeint"? usw.
Die ikonischen "Sprachen" gelten als "schwache Codes". Ihren Zeichen
bestimmte Bedeutungen ("Denotationen"), ihren Zeichengruppierungen
("Texten") einen konsensfähigen Sinn zuzuordnen, fällt
offensichtlich schwer. Dem Mangel an Klarheit der "Denotation"
entspricht ein überreiches Angebot an "Konnotationen"
(mitschwingenden Bedeutungen).
2. Abbildungen verstehbarer
"kultureller Codes"
Diese Charakterisierung - Filmsprache ohne bestimmt eingrenzende
"Denotation" und ohne eine der Sprache vergleichbare Syntax - muss
jedoch
mehrfach modifiziert werden. Zunächst muss auf den grundlegenden
Sachverhalt hingewiesen werden, dass jede ikonische "Sprache" in ihrer
abbildenden Funktion Aussagen anderer "Sprachen" wiedergibt, deren
Verstehen uns
weniger Mühe bereitet: So sind Mimik und Gestik, ebenso die
"Sprache" der Blicke und die "Sprache" ritueller Handlungen in
abgebildetem Zustand ebenso verstehbar wie im "Original". Das ist in
dem Maße möglich, in dem sich auch in diesen Bereichen
Konventionen herausgebildet haben, durch die bestimmten isolierbaren,
von anderen unterschiedenen Einheiten mehr oder weniger feste
Bedeutungen zugeordnet werden. Der Bildbetrachter hat es dann mit den
bekannten Bedeutungen z. B. einzelner Gesten oder Blicke als
Bildinhalten zu tun; als solche versteht er sie. Im Miteinander,
Gegeneinander und Nacheinander mehrerer Gesten/Bildinhalte wird
durchaus auch so etwas wie eine Syntax realisiert, deren
Regelhaftigkeit allerdings weniger "stark" ist als die der Grammatik.
Der Stummfilm zeigt die Probleme und Möglichkeiten der
Verstehbarkeit von Filmbildern in exemplarischer Weise. Aufgrund des
Sachverhalts, dass "die ganze Welt der Handlung, die das Kino
transkribiert [= abbildet], schon Zeichenwelt" ist, wird die Handlung
verständlich. Diese zur "Realität" gehörende
"Zeichenwelt" umfasst nicht nur Gestik und Mimik und ähnliche
"Sprachen", sondern auch solche "kulturellen Codes" wie Kleidung,
Wohnung usw. Wieweit die gesamte Objektwelt schon "Zeichenwelt" ist,
sodass U. Eco vielleicht mit Recht auch von "Wahrnehmungs- und
Erkennungscodes" sprechen kann, soll uns hier nicht beschäftigen.
3. Bildinhalte als Zeichen
Der Begriff "Bildinhalt" sollte festgehalten werden als Ausdruck
für das Zeichenmaterial, mit dem der Filmerzähler arbeitet.
Bildinhalte sind die einzelnen Abbildungen von Personen, Dingen,
Häusern usw., die in den bewegten Bildern zu
Handlungszusammenhängen zusammengefügt sind. U. Eco versucht,
das Zeichenmaterial ikonischer "Texte" noch genauer zu beschreiben,
indem er zwischen mehreren Ebenen unterscheidet:
- zwischen "ikonischen Aussagen": z.B. "(bärtiger) Mann in
Nahaufnahme",
- "ikonischen Zeichen": "Kopf", wohl auch "Bart", und
- "Figuren" (oder "relevanten Zügen": Linien, Kurven, Punkten): z.
B. "schwarzer, unregelmäßiger Fleck" (Bart).
Die fließenden Übergänge zwischen diesen Ebenen zeigen
die Schwierigkeiten einer Eingrenzung und Entzifferung der Bildinhalte.
4. Zeigende Zeichen
Das Beispiel des Bildinhalts "(wütender) bärtiger Mann in
Nahaufnahme" kann zu einer weiteren Charakterisierung der Filmsprache
führen. Die Codierung "in Nahaufnahme" gehört nicht (!) zu
einem abbildenden, ikonischen Zeichensystem (natürlich auch nicht
zum sprachlichen), sondern zu einem dritten Typus, zu einem
"indiziellen" (zeigenden, hinweisenden) Zeichensystem. Der
Filmerzähler benutzt es, indem er die rechteckige Begrenztheit der
Filmbilder in spezifischer Weise als Signal ("Indiz") einsetzt: Um z.
B. die Mimik und damit das Empfinden des "(wütenden) bärtigen
Mannes" filmgerecht ins Bild zu setzen, wählt er aus den
Möglichkeiten der Einstellungsgrößen der Kamera die
adäquateste Möglichkeit aus, die Nahaufnahme. Aus der "Not",
die Kamera nicht irgendwo aufstellen zu können, sondern immer nur
in einer bestimmten Entfernung von der Figur, wird eine "Tugend"
gemacht: ein eigenes, überschaubares System von Zeichen mit
halbwegs festgelegten, bestimmten Bedeutungen. So stellt eine
Nahaufnahme im allgemeinen den signalhaften Hinweis auf die Mimik der
Figuren dar und "bedeutet" ganz allgemein, dass diese wichtig ist,
während die amerikanische Einstellung eher "Wichtigkeit der
Gestik", die Halbnah-Aufnahme eher "Wichtigkeit der Personen in ihrer
Situation" bedeuten mag.
Aus der anderen Notwendigkeit, die Handlung entweder aus normaler
Augenhöhe zu filmen oder aber von unten bzw. von oben, wird eine
andere Gruppe von indiziellen, zeigenden Zeichen entwickelt, die Gruppe
der verschiedenen Einstellungsperspektiven. Hier handelt es sich zwar
eigentlich um ein System von nur drei Zeichen (Untersicht, Normalsicht,
Aufsicht), aber da sehr viele fließende Übergänge
möglich sind, ist die eindeutige Verstehbarkeit problematisch. Die
extreme "Untersicht" (Froschperspektive) kann "Überlegenheit,
Übermacht, Gefährlichkeit" bedeuten, allerdings wohl nur in
einer Verbindung mit mimischen Aussagen (z.B. "wutverzerrtes Gesicht")
und einer entsprechenden Einstellungsgröße (z. B. "nah").
5. Montage als Erzählverfahren
Wie aus der Nutzung des räumlich begrenzten Filmbildes als Rahmen
der Bildinhalte spezifische indizielle Zeichensysteme entstehen, so
auch durch die Nutzung der zeitlichen Begrenzung, der unterschiedlichen
Dauer des Filmbildes. Die signalisierende Bedeutung der Film-Montage,
den einzelnen Einstellungen nämlich durch unterschiedliche
Länge unterschiedliches Gewicht zu verleihen, ist scheinbar sogar
präzis, bis zur Messbarkeit (in Sekunden), aber die Skala der
Einstellungslängen ist wieder ein Kontinuum mit kaum
auflösbarer Kontinuität. Was "bedeuten" 10 statt 5 Sekunden
der Einstellungsdauer?
Im übrigen liegt die eigentliche Leistung der Montage nicht im
gewichtenden Hinweis auf Bildinhalt-Bedeutungen, also nicht in ihrer
semantischen, sondern in ihrer syntaktischen Funktion. Dabei kommt es
darauf an, die Montage einmal unter dem Gesichtspunkt des 'trennenden
Verknüpfens' zweier Einstellungen zu sehen. Jeder Schnitt, auch
der härteste, bedeutet entsprechend unserer Film-Sehgewohnheit die
Unterstellung einer oder mehrerer Beziehungen zwischen den
unterschiedlichen Einstellungs-Inhalten, die an der Nahtstelle
aufeinander treffen. Das Verfahren des trennenden Verknüpfens ist
insofern an jeder Nahtstelle in jedem Film das gleiche.
Zum anderen muss die Montage aber als Prinzip der Reihung über
eine bestimmte Anzahl von Einstellungen hinweg beschrieben werden. Nach
Chr. Metz gibt es acht fundamentale Reihungsprinzipien ("Syntagmen"),
d.h. syntaktische Regeln, auf die unsere Film-Sehgewohnheiten
eingestellt sind, sodass sie wirklich im Sinne von Konventionen
funktionieren: z. B.
- die "Szene" (als "Nacheinander-Montage"),
- das sog. "alternierte Syntagma" (als "Gleichzeitig- Montage"),
- das sog. "Syntagma der gewöhnlichen Sequenz", das durch
diskontinuierliches, überspringendes Erzählen charakterisiert
ist.
Um welchen Typus es sich jeweils bei einer Sequenz
zusammengehöriger Einstellungen handelt, wird nicht durch
irgendwelche separaten, syntaktisch funktionierenden Zeichen markiert,
sondern muss aus den Handlungsinhalten der betreffenden Einstellungen
abgelesen werden. Die Montage an den Nahtstellen selber bleibt
(abgesehen von den Variationen des Schnitts, der Blende etc.) immer
gleich formal-abstrakt.
In der ersten Zeit der Filmtheorie beschäftigten sich die
Theoretiker (S. Eisenstein, Pudowkin) intensiv mit dem Problem der
Filmsprache unter dem Aspekt der Montage. Dabei wurde die Analogie zur
Wortsprache benutzt, um die einzelnen Einstellungen als
Film-"Wörter" und die Sequenz von Einstellungen als Film-"Satz" zu
verstehen. Das musste zu einem schiefen Bild führen, insofern die
Filmsprache weder in einem Lexikon noch in einer Grammatik existiert,
sondern immer nur in Form einer bestimmten Erzählung. Das gilt so
für den Spielfilm (der Status des "nicht-fiktionalen",
dokumentarischen Films ist wohl der des Berichts). Es reicht also nicht
aus, dass G. Schanz in seinem Aufsatz über "Filmsprache und
Filmsyntax" ganz allgemein das "Darstellen" als den für Film
überhaupt charakteristischen "Sprechakt" bezeichnet. "Darstellen"
heißt im Spielfilm "Erzählen". Wenn daher von Film-Syntax
die Rede ist, so kann damit nur eine Erzähl-Syntax, das
Regelgesamt von Erzählverfahren gemeint sein. Film-"Wörter",
Film-"Sätze" und deren Regeln gibt es nicht. "Nicht weil das Kino
eine Sprache ist, kann es uns so schöne Geschichten erzählen,
sondern weil es sie uns erzählt hat, ist es zu einer Sprache
geworden." (Chr. Metz, Semiologie, S. 73.)
Als Erzählung bedient sich der Film mehrerer Erzähl-Codes:
- räumlich-darstellender: dazu gehören Bildaufbau und
Einstellungsgröße, Einstellungsperspektive (s. o.),
- zeitlich-darstellender: dazu gehört vor allem die Montage (s.
o.),
- räumlich-zeitlich, d. h. "kinetisch" (bewegungsmäßig)
darstellender Codes (s. u.).
6. Bewegungen zwischen Film und Zuschauer
Die räumlichen-darstellenden Codes (hier: Erzählverfahren)
hat der Film mit dem Bild und der Fotografie gemeinsam. Genuin filmisch
sind die anderen Codes - also auch die "Sprache" der
räumlich-zeitlichen Bewegungen, und nicht nur, wie immer wieder
angenommen wird, die Montage. Die Virtuosität der Montage hat sich
im Lauf der Filmgeschichte entwickelt, gleichzeitig mit der
entsprechenden Decodierfähigkeit des Filmpublikums. Sie läuft
zunächst aber dem für die Filmrezeption charakteristischen
Realitätseindruck zuwider. "Film ist Abbildung in der dritten
Potenz": d. h. er bietet nicht nur Abbilder (Bilder) und auch nicht nur
reproduzierende Abbilder (Fotos), sondern bewegte Abbilder
(Einstellungen). "Beim Kino ist der Eindruck der Realität auch die
Realität des Eindrucks, die wirkliche Präsenz der Bewegung"
(Chr. Metz, Semiologie, S. 28), "das Gefühl der Bewegung, das
allgemein als Synonym für Leben angesehen wird" (S. 35).
Dieser Eindruck der Lebendigkeit des Erlebten und der Unmittelbarkeit
des Dabeiseins als perfekter Augenzeuge oder gar als Betroffener
inmitten der Handlung resultiert
- sowohl aus den Bewegungen der Bildinhalte, die "nicht in den Bildern
drin bleiben, sondern sich in den Zuschauerraum [ins Innere des
Zuschauer-Ichs] hinein verlängern lassen",
- als auch aus den Bewegungen der Kamera, die den Betrachter im Schwenk
zum souveränen Augenzeugen und in der Kamerafahrt zum
Mitspielenden machen.
J.-M. Peters hat versucht, für die Unmittelbarkeitswirkung der
Filmrezeption so etwas wie eine Syntax der Relationen zwischen den
Bildinhalts-, Kamera- und Zuschauerbewegungen zu entwickeln.
Die folgende grobe Übersicht stellt die filmischen
Erzähl-Codes in systematischer Anordnung dar. Sie orientiert sich
an einer ähnlichen Übersicht bei H. Bitomsky.
|
Filmische Erzählverfahren
(Erzählcodes)
|
Arrangement der Bildinhalte
|
Blick der Kamera
|
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räumlich
|
- Bildaufbau
(vorn - hinten, rechts - links, oben - unten, diagonal)
|
- Einstellungsgröße
- Einstellungsperspektive
|
|
zeitlich
|
- Dauer der Anwesenheit der Bildinhalte im Bild
|
- Dauer der Einstellung
>>> Montage
dadurch auch:
Dauer der Einstellungsgröße/-perspektive etc.)
|
|
kinetisch
(räumlich-zeitlich)
|
- Bewegung der Objekte im Bild
|
- Bewegung der Kamera
(Stand/Schwenk/Fahrt, Zoom, Wechsel der Schärfentiefe)
|
7. Konsequenzen für den Unterricht
1. Es geht nicht um Filmtechnik, sondern
um Filmsprache. Filmtechnische Fragen gehören z. B. zur
unterrichtlichen Rekonstruktion einer Film-Produktion. In der
Beschäftigung mit dem "fertigen" Spielfilm sollte der verstehende
Umgang mit einem "sprachlichen" Gegenstand im Vordergrund stehen,
genauer: einem erzählenden, der als solcher prinzipiell auch ein
ästhetischer ist.
2. Die Schüler sollten dementsprechend keine
Klassifikationsschemata lernen: "Das ist eine amerikanische
Einstellung, das ist Froschperspektive usw." Sie sollten vielmehr mit
"Filmbrille" sehen lernen: wie "nah" ihnen als Zuschauer eine Person im
Film "gebracht" wird, wie sie als Zuschauer sich ihr gegenüber
vielleicht in einer Angstposition (Untersicht) befinden und welche
andere Person der Filmhandlung in einer ähnlichen Lage ist usw.
Die Begriffe "Nahaufnahme, Untersicht" sind dann vielleicht dienlich,
aber es kommt darauf an, was mit ihnen (oder einem umgangssprachlichen
Ersatz für sie) beobachtet und beschrieben werden kann.
3. Jeder neue Film bietet eine neue "Illusion der Realität" (J. M.
Lotman) und ist ein neues Zeichensystem. Es gilt, beiden
auseinandertendierenden Sachverhalten gerecht zu werden:
- der Filmillusion durch spontane Verbalisierungen und v. a.
nicht-analytische, spielerische "Übersetzungen" in andere
(sprachliche und visuelle) erzählende "Codes",
- dem Zeichensystem, dessen Sinn nicht so auf der Hand liegt, wie es
durch die Filmillusion den Anschein hat, durch allmähliches
Erkennen einer visuellen Aufmerksamkeitshaltung gegenüber den
filmsprachlichen Verfahren.
4. Bisher ist nur dargestellt worden, wie das Ensemble der die
Filmsprache ausmachenden Codes "automatisiert" ist auf das Ziel einer
verständlich und plausibel erzählten Geschichte, und es wurde
so getan, als ob die Funktion einer solchen Geschichte allein darin
bestünde, die Zuschauer als Augenzeugen und Partizipierende
zufriedenzustellen. Damit mag es in Klassen des 5. und 6. Schuljahrs
auch sein Bewenden haben, wenn die Voraussetzungen dafür
geschaffen werden, dass in späteren Jahrgängen auch
"ent-automatisierende", verfremdende Verfahren der filmischen
Erzählweise kennengelernt und entziffert werden können, die
solche Konnotationen freisetzen, die über die Befriedigung von
Affirmations- und Evasionsbedürfnissen hinausgehen.
© Dieter Schrey 1982/2006
Anhang
Einstellungsgrößen:
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Einstellungsgröße
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Bildinhalte, die die Kamera durch die Einstellungsgröße
besonders hervorheben kann
und auf die die Zuschauer
besonders achten sollen
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Detail 
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Einzelheiten
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Groß
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Mimik
|
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Nah
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Gespräch
|
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Amerikanisch 
|
Gestik
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|
Halbnah
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Handlung / andere Personen
|
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Halbtotal
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unmittelbare Umgebung der Handlung
|
|
Total
|
entferntere Umgebung der Handlung
|
|
(Weit
|
Landschaft)
|
Filmprotokoll 1:
Filmprotokoll 2:

nach oben
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Zu empfehlende Lektüre:
- Thomas Kuchenbuch, Filmanalyse. Theorien
Methoden Kritik, Wien (UTB) 2005
- Werner Faulstich, Grundkurs Filmanalyse, Paderborn (UTB) 2002
- Knut Hickethier, Film- und Fernsehanalyse, Stuttgart/Weimar 1996
- Wolfgang Gast, Film und Literatur. Grundbuch. Einführung in
Begriffe und Methoden der Filmanalyse, Frankfurt am Main 1993
- Friedrich Knilli / Erwin Reiss, Semiotik des Films, München 1982
Wer sich in das dem Deutschlehrer im
Allgemeinen fremde Gebiet der Filmanalyse einarbeiten möchte, kann
sich am ehesten in dem Buch von Th. Kuchenbuch Grundkenntnisse holen
und dort gleichzeitig konkrete Anwendungsmöglichkeiten
kennenlernen. Die beste Möglichkeit jedoch, sich hier aufs
laufende zu bringen, bietet die leicht lesbare, 1980 aus dem
Amerikanischen übersetzte und als Taschenbuch erschienene
Darstellung
- James Monaco. Film verstehen. Kunst, Technik, Sprache. Geschichte und
Theorie des Films und der Neuen Medien, rororo Sachbuch 60657,
überarb. u. erw. Neuausgabe, Reinbek 2000 (mit vielen Filmbildern,
Grafiken, einer 35-seitigen „Chronik", 70 Seiten "Lektüre zum
Film" und einem 30-seitigen Register).
Das Abc der filmsprachlichen Grundbegriffe in einer komprimierten,
(für S II-Schüler gedachten) Form findet sich auch in
- Knut Hickethier, Lexikon der Grundbegriffe der Film- und
Fernsehsprache, in: Joachim Paech (Hg.), Film- und Fernsehsprache I,
Frankfurt 2/1978
Zitierte
Literatur:
- Peter Gorsen/Joachim Paech, Vom kritischen Literatur- zum
emanzipierten Medienunterricht, in: H. Brachert/W. Rietz (Hg.), Reform
des Literaturunterrichts. Eine Zwischenbilanz, Frankfurt a. M. 1974
(edition suhrkamp 672), S. 165ff.
- J. Paech/A. Silberkuhl (Hg.), Foto, Video und Film in der Schule,
Reinbek 1979 (= rororo Sachbuch 7183)
- K. Hickethier/J. Paech, Zum gegenwärtigen Stand der Film- und
Fernsehanalyse, in: dies. (Hg.), Didaktik der Massenkommunikation 4:
Methoden der Film- und Fernsehanalyse, Stuttgart (Metzler) 1978, S.
14f. (hierin die Kritik an: W. Faulstich, Einführung in die
Filmanalyse, Tübingen (Narr) 21978, S. 3)
- J. M. Lotman, Probleme der Kinoästhetik. Einführung in die
Semiotik des Films, Ffm. (Syndikat) 1977, S.21ff.
- U. Eco, Einführung in die Semiotik, München (Fink) 1972, S.
215
- U. Eco, Zeichen, Ffm (edition suhrkamp 895) 1977, S. 60ff.
- Christian Metz, Semiologie des Films, München (Fink) 1972, S.
199ff.
- G. Schanz, Filmsprache und Filmsyntax, in: M. Buselmeier (Hg.), Das
glückliche Bewußtsein, Neuwied (Luchterhand) 1974 (= SL
1002), S. 80ff.
- J.-M. Peters, Die Struktur der Filmsprache (1962), nachgedruckt in:
K. Witte (Hg.), Theorie des Kinos, Ffm. 1972 (edition suhrkamp 557), S.
177ff.
- H. Bitomsky, Die Röte des Rots von Technicolor, Neuwied
(Sammlung Luchterhand 69) 1972, S. 561
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